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Street Art

Street Art – Die Stadt als Spielplatz der jungen Kunstschaffenden, elementar ist es die Plätze zu finden, die es vorher nicht gab, in einer Stadt die sich ständig im Wandel befindet. Was früher Südstadt und belgisches Viertel war ist heute Ehrenfeld und morgen vielleicht Kalk. Street Art ist ein Essay aus dem Blickwinkel der finest Art, die richtigen Plätze für das Kunstwerk zu finden.

Die Kunstform ist bei weitem nicht auf Graffiti Tags oder Hauswand-Malereien beschränkt, sie entsteht im Milieu und entspricht keiner Sammlung von Kunstschätzen oder Koryphäen. Eines der wohl beliebtesten Stadtteile von Köln ist Ehrenfeld. Kein Wunder also dass hier auch die StreetArt-Dichte besonders hoch ist.

Street Art ist sowas wie die intellektuelle Stiefschwester von Graffiti und ihre Absicht, wenn sie den urbanen Raum betritt, es ist ästhetisierter Protest, temporäre Attitüde, propagandalose Politik, zurechtgeschnittener Widerstand, gekleisterter Freizeitspaß, kommunikative Egopflege, unpoliertes und gestyltes Kommunikationsmittel, Lebensgefühl, Abgrenzungsmittel, Hobby, Leben, Sterben, Alles, Nichts. Kunst eben.

Street Art ist dynamisch, eine sich ständig weiterentwickelnde Kunstform. Dies ist der Grund für eine Vielzahl von Begriffen, mit denen versucht wird dieses Phänomen zu beschreiben. Wir möchten bei Veedelsfilm 2016 die Eigelstein Straße für das Street Art Projekt verwenden. Zusammen mit Malern, Grafikern und Bildhauern, werden wir an einem Abend die Eigelsteinstraße in ein Street Art Objekt verwandeln.

Wer sich hieran beteiligen möchte kann uns gerne seine Idee im Kontaktformular beschreiben.