Achim-Dunker

Lichtgestaltung mit geringen Mitteln – Workshop

12.09.16 – Adorable Daylight – 17:00 Uhr

Die Kameras werden immer leistungsfähiger und es kommen neue Aufnahmesysteme hinzu, die es im quasi im Nebeneffekt ermöglichen Einstellungen und Szenen in Kinoqualität zu drehen. Daher ist es wohl an der Zeit über reduzierte und auch erweiterte Möglichkeiten der Filmausleuchtungen nachzudenken und auch auszuprobieren:

Mit wenig Geräten und minimalen Know-how viel erreichen

Ohne Licht geht nichts. Dieses einfache Prinzip gilt nicht nur für das Leben auf der Erde, sondern auch für die fotografische, filmische oder elektronische Aufzeichnung von Bildern. Bei einer Videokamera wird das Licht von den Linsen des Objektivs gebündelt und auf ein Prisma geworfen. Dort wird es dann in seine Farbspektren zerlegt und auf den Kamera-Chips geleitet, der das Licht in elektronische Signale umwandelt.

Der Umgang mit der Belichtung (welche Mengen des Lichtes die Blende passiert) ist entscheidend für die Ästhetik der Videoaufnahmen. Im Gegensatz zu einer großen Spielfilmproduktion hat man bei einer Videoproduktion selten die Möglichkeit, dem vorhandenen Licht mit unzähligen Lampen auf die Sprünge zu helfen. Bei der Fernsehberichterstattung muss hier meistens eine Handlampe oder ein Lichtkoffer mit drei Lampen ausreichen.

Schon kleine Hilfsmittel und der richtige Umgang mit der natürlichen Lichtsituation können enorm dazu beitragen, die Bilder und deren Ästhetik zu optimieren. Eine gute Planung ist entscheidend!

Schon bei der Planung eines Motivs könnt Ihr Problemen aus dem Weg gehen, indem Ihr die natürlichen Lichtbedingungen berücksichtigt, wie z.B. die Wetterbedingungen und den Sonnenstand. Informiert Euch vor dem Drehtag, ob es ein sonniger Tag wird oder ob der Himmel wolkenverhangen sein wird. An einem bewölkten Tag bleiben die Lichtbedingungen relativ konstant, die Kontrastverhältnisse sind gering und die Schatten weich. Mit wechselhaften Lichtbedingungen hat man dann weniger zu kämpfen, dafür wirken die Bilder häufiger flach und zu kontrastarm.

Ein sonniger Tag bietet dagegen meist zu starke Kontraste für eine Videokamera und man muss Abstiche bei der Belichtung machen. Einige Bildteile werden absaufen oder überstrahlen, je nachdem, ob sich das Hauptmotiv in der Sonne oder im Schatten befindet. Stellt die Belichtung auf das Hauptmotiv ein und denkt daran, dass dieses Problem meist schon behoben werden kann, indem man einen engeren Bildausschnitt wählt, da dort nicht so viel Umgebung zu sehen ist.

Vielleicht lässt sich eine Szene so in mehrere enge Bildausschnitte auflösen, die man dann im Schnitt zusammenfügt. Berücksichtigt den Sonnenstand. Vermeidet es, in der Mittagssonne zu drehen, denn hier sind die Schatten kurz und besonders hart. Gesichter sind dann mit Schatten überzogen und die Augen sehen aus wie dunkle Höhlen. Wenn Ihr im Sonnenlicht drehen, richtet die Szene so aus, dass Ihr die Sonne im Rücken habt und diese von vorne auf das Motiv scheint.

Der Buchautor und Hochschuldozent Achim Dunker bietet in seinem kurzen Workshop einen etwas anderen Einstieg in das Thema Filmlicht. (90 min.)

http://achimdunker.de/

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